Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB
Teil 1 – Allgemeine Geschäftsbedingungen – Bestellungen

§ 1. Vertragsschluss

1.1
Nach Abschluss eines Kaufvertrages, können Privatpersonen 1 Woche zurücktreten. Bei Selbstständigen entfällt das
Rücktrittsrecht. Der Kaufvertrag ist erst dann geschlossen, wenn der Verkäufer innerhalb dieser Frist die Annahme
schriftlich bestätigt. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Annahmeerklärung.

1.2
Mit Zustandekommen des Kaufvertrages ist der Verkäufer gleichzeitig berechtigt, eine Anzahlung zu fordern, die
sogleich fällig wird.

1.3
Sämtliche Vereinbarungen sind schriftlich niederzulegen. Dies gilt auch für Zusicherungen oder sonstige Nebenabreden
sowie für nachträgliche Vertragsänderungen.

1.4. Übertragungen von Rechten und Pflichten des Käufers aus dem
Kaufvertrag bedürfen der schriftlichen Zustimmung seitens des Verkäufers.

§ 2. Preise

2.1
Alle Angebote sind freibleibend. Die Firma Funhouse 66 ist berechtigt, zwischen Auftragsbestätigung und Lieferung
erfolgte technische Änderungen sowie Preisänderungen des jeweiligen Herstellers oder Kursschwankungen nach oben
oder nach unten, werden an den Kunden weiter gegeben.

§ 3. Zahlung

3.1
Der Kaufpreis und Preise für Nebenleistungen sind für Übergabe des Kaufgegenstandes, spätestens jedoch acht Tage
nach Zugang der Bereitstellungsanzeige, per Überweisung oder mit Landeszentralbankscheck fällig.

3.2
Soweit eine Anzahlung auf den Kaufpreis vereinbart worden ist, ist diese Anzahlung mit Abschluß des Kaufvertrages
fällig und kann von dem Verkäufer zu jeder Zeit angefordert werden.

3.3
Gegen die Ansprüche des Verkäufers kann der Käufer nur dann aufrechnen, wenn die Gegenforderung des Käufers
unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt; ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur geltend machen, soweit
es auf Ansprüchen aus dem Kaufvertrag beruht.

3.4
Verzugszinsen werden mit 5% p.a. über dem Basisdiskontsatz berechnet, jeweils zzgl. Umsatzsteuer. Sie sind höher
oder niedriger anzusetzen, wenn der Verkäufer eine Belastung mit einem höheren Zinssatz oder der Käufer eine
geringere Belastung nachweist.3.5 Der Verkäufer ist berechtigt, für seine Forderungen jederzeit Sicherheit zu
verlangen.

§ 4 Lieferung und Transportrisiko
sowie Lieferung und Lieferverzug

4.1

Alle Lieferungen erfolgen ab Lager der Firma Funhouse 66 auf Gefahr des Käufers. Als Nachweis des ordnungsgemässen
Versandes der Ware ist für die Firma Funhouse 66 die Vorlage der Empfangsquittung des jeweiligen
Transportunternehmens ausreichend.

4.2

Liefertermine oder Lieferfristen, die verbindlich oder unverbindlich vereinbart werden, sind schriftlich anzugeben.
Lieferfristen, die nach Tagen, Wochen oder Monaten bestimmt sind, beginnen erst mit Vertragsschluss zu laufen.
Werden nachträglich Vertragsänderungen vereinbart, ist erforderlichenfalls gleichzeitig ein Liefertermin oder eine
Lieferfrist neu zu vereinbaren.

Bei Neufahrzeugen , ist ein verbindlicher Liefertermin nicht möglich!
Bei Factory Orders in USA wird das Fahrzeug in dem jeweiligem Werk bestellt, die Abarbeitung dieses Auftrags, entzieht
sich dann unserem Einfluss Bestellungen werden aber bei Factory Ordern erfahrungsgemäß ca 12 Wochen
veranschlagen!

Unsere US Trailer, werden ausschließlich in Unseren möglichen Größen und Gewichten angeboten.
Sie werden alle mit Deutscher Umrüstung und Tageszulassung ausgeliefert!

4.3
Der Käufer kann neben Lieferung Ersatz des Verzugsschadens nur verlangen, wenn dem Verkäufer
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Der Käufer kann im Falle des Verzuges dem Verkäufer auch schriftlich
eine angemessene Nachfrist stellen mit dem Hinweis, dass er die Abnahme des Kaufgegenstandes nach der Frist ablehne.
Nach erfolglosem Ablauf der Nachfrist ist der Käufer berechtigt, durch schriftliche Erklärung vom Kaufvertrag
zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen; dieser beschränkt sich bei leichter
Fahrlässigkeit auf höchstens 10 % des Kaufpreises. Ist der Käufer eine juristische Person des öffentlichen Rechts, ein
-rechtliches Sondervermögen oder ein Kaufmann, bei dem der Vertrag zum Betrieb eines Handelsgewerbes gehört,
steht ihm ein Schadensersatzanspruch nur bei grober Fahrlässigkeit des Verkäufers zu. Der Anspruch auf Lieferung
ist in den Fällen dieses Absatzes ausgeschlossen. Wird dem Verkäufer während er in Verzug ist, die Lieferung unmöglich,
so haftet er nach Maßgabe der Absätze 1 und 2, es sei denn, dass der Schaden auch bei rechtzeitiger Lieferung
eingetreten wäre.

4.4
Konstruktions- und Formänderungen, Abweichungen im Farbton sowie Änderungen des Lieferumfangs Seiten des
Herstellers/Importeurs bleiben während der Lieferzeit vorbehalten, sofern der Kaufgegenstand nicht erheblich
geändert wird und die Änderungen für den Käufer zumutbar sind.

4.5
Angaben in bei Vertragsschluss gültigen Beschreibungen über Lieferumfang, Aussehen, Leistungen, Maße,
Betriebsstoffverbrauch u.s.w. des Kaufgegenstandes sind Vertragsinhalt. Sie sind als annähernd zu betrachten und
keine zugesicherten Eigenschaften, sondern dienen als Maßstab zur Feststellung ob der Kaufgegenstand fehlerfrei ist,
es sei denn, dass eine ausdrückliche Zusicherung gegeben ist.

4.6
Ein dem Käufer oder dem Verkäufer nach den vorstehenden Regelungen zustehendes Rücktrittsrecht erstreckt sich
grundsätzlich nur auf den noch nicht erfüllten Teil des Vertrages. 4.6 Weitergehende Rechte, insbesondere
Schadensersatzansprüche, sind, soweit rechtlich zulässig, ausgeschlossen.

§ 5. Abnahme

5.1
Die Übergabe bzw. Abnahme des Kaufgegenstandes erfolgt, falls nichts anderes vereinbart ist, am Sitz des Verkäufers.

5.2
Mit Datum der vereinbarten Übergabe geht die Gefahr auf den Käufer über, sofern zu diesem Zeitpunkt der
Kaufgegenstand bei dem Verkäufer zur Abholung bereitsteht. Dies gilt auch, wenn auf Wunsch des Käufers die
Kaufsache an einen Spediteur oder eine Versandperson übergeben wird. Eine Transportversicherung wird im
letzteren Fall nur auf ausdrückliches Verlangen und Kosten des Käufers abgeschlossen.

5.3
Ist der Übergabezeitpunkt nicht von Anfang an fest vereinbart, sondern muss die Bereitstellung der Kaufsache dem
Käufer angezeigt werden, so hat der Käufer das Recht, innerhalb von acht Tagen nach Zugang der Bereitstellungs-
anzeige den Kaufgegenstand am vereinbarten Abnahmeort zu überprüfen und die Pflicht, innerhalb dieser Frist den
Kaufgegenstand abzunehmen. 5.4 Weist der angebotene Kaufgegenstand erhebliche Mängel auf, die nach Rüge
während der Frist nach Ziffer 1 nicht innerhalb von acht Tagen vollständig beseitigt werden, kann der Käufer die
Abnahme ablehnen.

5.5
Bleibt der Käufer mit der Abnahme des Kaufgegenstandes länger als acht Tage nach dem vereinbarten Übergabe-
termin vorsätzlich oder grob fahrlässig im Rückstand, so kann der Verkäufer dem Käufer schriftlich eine Nachfrist
setzen mit der Erklärung, dass er nach Ablauf dieser Frist eine Abnahme ablehne. Nach erfolglosem Ablauf der Nachfrist
ist der Verkäufer berechtigt, durch schriftliche Erklärung vom Kaufvertrag zurückzutreten und/oder Schadensersatz
wegen Nichterfüllung zu verlangen.

5.6
Macht der Verkäufer von Rechten gem. Ziffer 4 und/oder 5 Gebrauch, so kann er über den Kaufgegenstand frei
verfügen und an dessen Stelle binnen angemessener Frist einen gleichartigen Kaufgegenstand zu den
liefern.

§ 6. Gewährleistung

6.1
Vorbehaltlich einer Herstellergarantie hat der Käufer gegen den Verkäufer Anspruch auf Beseitigung von Fehlern
bzw. auf Nachbesserung zugesicherter Eigenschaften, die innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist auftreten
und angezeigt werden. Als zugesicherte Eigenschaften gelten nur solche Ausstattungsmerkmale, die auf einer
entsprechenden Ausstattungsliste vom Verkäufer für das Fahrzeug benannt sind.

6.2
Die Gewährleistungsansprüche des Käufers sind zunächst auf das Recht der Nachbesserung beschränkt. Der Käufer hat
Fehler unverzüglich nach deren Feststellung schriftlich anzuzeigen oder vom Verkäufer aufnehmen zu lassen

6.3
Für die bei der Nachbesserung eingebauten Teile wird bis zum Ablauf der Gewährleistungsfrist des Kaufgegenstandes
Gewähr aufgrund des Kaufvertrages geleistet.

6.4
Wenn der Fehler nicht beseitigt werden kann oder für den Käufer weitere Nachbesserungsversuche unzumutbar sind,
kann der Käufer nach fruchtloser Fristsetzung anstelle der Nachbesserung vom Kaufvertrag zurücktreten oder
Minderung des Kaufpreises verlangen. Ein Anspruch auf Ersatzlieferung besteht nicht, wenn die Ersatzlieferung
unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen, soweit dies nach Maßgabe
der §§ 307-309 BGB zulässig ist.

6.5
Durch Eigentumswechsel am Kaufgegenstand werden Gewährleistungsverpflichtungen nicht berührt

6.6
Gewährleistungsverpflichtungen bestehen nicht, wenn der aufgetretene Fehler in ursächlichem Zusammenhang
damit steht, dass der Käufer einen Fehler nicht angezeigt oder unverzüglich Gelegenheit zur Nachbesserung gegeben
hat, der Kaufgegenstand unsachgemäß behandelt oder überansprucht worden ist. in den Kaufgegenstand Teile
eingebaut worden sind, deren Verwendung der Hersteller oder der Verkäufer nicht genehmigt hat.
Der Käufer die Vorschriften über die Behandlung, Wartung und Pflege des Kaufgegenstandes nicht beachtet hat.

6.7
Natürlichere Verschleiß sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.

6.8
Die vorstehend genannten Gewährleistungsansprüche verjähren mit Ablauf der gesetzlichen Gewährleistungsfrist.

6.9
Bei Gebrauchtfahrzeugen gilt die gesetzliche Gewährleistung für zwölf Monate. Bei Abschluss einer Garantie
versicherung stehen dem Käufer die von der Garantieversicherung umfassten Ansprüche nur gegen den Versicherer zu.
Garantieansprüche bestehen nur, wenn das Fahrzeug in den vorgeschriebenen Intervallen bei uns ist

6.10
Es besteht keine Herstellergarantie für US Cars, wird aber über uns für 1 Jahr durch die Multipart Versicherung
abgedeckt, Längere Laufzeiten (länger als 1 Jahr) und für LPG Gasfahrzeuge ist dies jederzeit möglich, kosten aber
Aufpreis zum Fahrzeug

§ 7. Haftung

Die Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Betriebsangehörigen des Verkäufers und des Verkäufers
gegenüber dem Käufer wird außer in Fällen des Vorsatzes und grober Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

§ 8. Eigentumsvorbehalt

8.1

Der Kaufgegenstand bleibt bis zum Ausgleich der dem Verkäufer aufgrund des Kaufvertrages zustehenden
Forderungen Eigentum des Verkäufers. Der Eigentumsvorbehalt bleibt auch bestehen für alle Forderungen, die
der Verkäufer mit dem Käufer im Zusammenhang mit dem Kaufgegenstand, z.B. aufgrund von Reparaturen
oder Ersatzteillieferungen sowie sonstigen Leistungen nachträglich erwirbt.

8.2
Kommt der Käufer in Zahlungsverzug oder kommt er seinen Verpflichtungen aus dem Eigentumsvorbehalt nicht nach,
kann der Verkäufer den Kaufgegenstand vom Käufer heraus verlangen und nach schriftlicher Ankündigung mit
angemessener Frist den Kaufgegenstand unter Anrechnung des Verwertungserlöses auf den Kaufpreis durch
freihändigen Verkauf bestmöglich verwerten. Diese Rücknahme gilt bei Teilzahlungsgeschäften eines nicht als
Kaufmann in das Handelsregister eingetragenen Käufers als Rücktritt.

Verlangt der Verkäufer Herausgabe des Kaufgegenstandes, ist der Käufer unter Ausschluss von etwaigen
Zurückbehaltungsrechten, es sei denn, sie beruhen auf dem Kaufvertrag, verpflichtet, den Kaufgegenstand unver-
züglich an den Verkäufer herauszugeben. Sämtliche Kosten der Rücknahme und der Verwertung des Kaufgegenstandes
übernimmt der Käufer.

8.3
Solange der Eigentumsvorbehalt besteht ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Verkäufers eine
Veräußerung, Verpfändung, Sicherheitsübereignung, Vermietung oder anderweitige Sicherung des Verkäufers
beeinträchtigende Überlassung des Kaufgegenstandes sowie seine Veränderung zulässig.

Während der Dauer des Eigentumsvorbehaltes steht das Recht zum Besitz des Fahrzeugbriefes dem Verkäufer zu.
Der Käufer ist verpflichtet bei der Zulassungsstelle schriftlich zu beantragen, dass der Fahrzeugbrief dem Verkäufer
ausgehändigt wird.

8.4
Bei Zugriffen von Dritten, insbesondere bei Pfändungen des Kaufgegenstandes oder bei Ausübung des
Unternehmerpfandrechts einer Werkstatt hat der Käufer dem Verkäufer sofort schriftlich Mitteilung zu machen
und den Dritten unverzüglich auf den Eigentumsvorbehalt des Verkäufers hinzuweisen.

Der Käufer trägt alle Kosten, die zur Aufhebung des Zugriffs und einer Wiederbeschaffung des Kaufgegenstandes
aufgewendet werden müssen, soweit sie nicht von Dritten eingezogen werden können. 8.5 Der Käufer hat die Pflicht,
den Kaufgegenstand während der Dauer des Eigentumsvorbehaltes in ordnungsgemäßem Zustand zu halten, alle
vom Hersteller/Importeur oder dem Garantieversicherer vorgesehenen Wartungsarbeiten und erforderlichen
Instandsetzungen unverzüglich, abgesehen von Notfällen vom Verkäufer oder von einer für die Betreuung des
Kaufgegenstandes anerkannten Werkstatt ausführen zu lassen.

§ 9. Fahrzeugbestellung

Hat der Käufer eine Fahrzeugbestellung abgegeben, so kommt ein Kaufvertrag über das bestellte Fahrzeug mit der
Bestätigung des Verkäufers zustande.

Die Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Betriebsangehörigen des Verkäufers und des Verkäufers
gegenüber dem Käufer wird außer in Fällen des Vorsatzes und grober Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

§ 10. Erfüllungsort und Gerichtsstand

10.1
Erfüllungsort ist der Sitz des Verkäufers. 10.2 Für sämtliche gegenwärtige und zukünftige Ansprüche aus der
Geschäftsverbindung mit Vollkaufleuten einschl. Wechsel- und Scheckforderungen ist ausschließlicher Gerichtsstand
Landsberg am Lech.

10.3
Der gleiche Gerichtsstand gilt, wenn der Käufer keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, nach Vertragsschluss
seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland verlegt.

10.4

FunHouse 66
Inhaber: August Dollinger
Robert-Bosch-Straße 13
86899 Landsberg am Lech
Tel.: 08191 / 4290066
Fax: 08191 / 4290067
Mobil: 0176 / 16690066
E-Mail to: FunHouse66more@aol.com

Steuernummer: 131/211/90006 EGUstNr: DE129674715
Zuständige Aufsichtbehörde: Landratsamt Landsberg am Lech
Gerichtsstand: Amtsgericht Landsberg am Lech

§ 11. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder nicht durchführbar sein,
oder die Rechtsunwirksamkeit oder Durchführbarkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen
Bestimmungen des Vertrages nicht berührt werden. Das gleiche gilt, soweit sich herausstellen sollte, dass der Vertrag
eine Regelungslücke enthält. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen oder zur Ausfüllung
der Lücke soll dasjenige gelten, was – soweit rechtlich möglich – dem am nächsten kommt, was die Vertragsparteien
gewollt haben oder nach dem Sinn und Zweck des Vertrages gewollt haben würden, sofern sie bei Abschluss des
Vertrages oder bei der späteren Aufnahme einer Bestimmung den Punkt beachtet hätten.

AGB
Teil 2 – Allgemeine Geschäftsbedingungen – Reparatur-Umbau

Allgemeine Geschäftsbedingungen – AGB
Bedingungen für die Ausführung von Arbeiten an Kraftfahrzeugen, Autogasumbau, Anhängern, Aggregaten und
deren Teilen und für Kostenvoranschläge

1.Auftragserteilung

a. Im Auftragsschein oder in einem Bestätigungsschreiben sind die zu erbringenden Leistungen zu bezeichnen und der
voraussichtliche oder verbindliche Fertigstellungstermin anzugeben.

b . Der Auftraggeber erhält eine Durchschrift des Auftragsscheins.

c . Der Auftrag ermächtigt den Auftragnehmer, Unteraufträge zu erteilen und Probefahrten sowie Überführungsfahrten
durchzuführen.

2.Preisangaben im Auftragsschein; Kostenvoranschlag

a. Auf Verlangen des Auftraggebers vermerkt der Auftragnehmer im Auftragsschein auch die Preise, die bei der
Durchführung des Auftrags voraussichtlich zum Ansatz kommen. Preisangaben im Auftragsschein können auch
durch Verweisung auf die in Frage kommenden Positionen der beim Auftragnehmer ausliegenden Preis- und
Arbeitswertkatalog erfolgen.

b. Wünscht der Auftraggeber eine verbindliche Preisangabe, so bedarf es eines schriftlichen Kostenvoranschlages;
in diesem sind die Arbeiten und Ersatzteile jeweils im Einzelnen aufzuführen und mit dem jeweiligen Preis zu versehen.
Der Auftragnehmer ist an diesen Kostenvoranschlag bis zum Ablauf von 3 Wochen nach seiner Abgabe gebunden.
Die zur Abgabe eines Kostenvoranschlags erbrachten Leistungen können dem Auftraggeber berechnet werden, wenn
im Einzelfall vereinbart ist. Wird aufgrund des Kostenvoranschlages ein Auftrag erteilt, so werden etwaige Kosten für
den Kostenvoranschlag mit der Auftragsrechnung verrechnet und der Gesamtpreis darf bei der Berechnung des
Auftrags nur mit Zustimmung des Auftraggebers überschritten werden.

c. Wenn im Auftragsschein Preisangaben enthalten sind, muss ebenso wie beim Kostenvoranschlag die Umsatzsteuer
angegeben werden.

3.Fertigstellung

a. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, einen schriftlich als verbindlich bezeichneten Fertigstellungstermin einzuhalten.
Ändert oder erweitert sich der Arbeitsumfang gegenüber dem ursprünglichen Auftrag und tritt dadurch eine
Verzögerung ein, dann hat der Auftragnehmer unverzüglich unter Angabe der Gründe einen neuen Fertigstellungs-
termin zu nennen.

4.Abnahme

a. Die Abnahme des Auftragsgegenstandes durch den Auftraggeber erfolgt im Betrieb des Auftragnehmers, soweit
nichts anderes vereinbart ist.

b. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Reparaturgegenstand innerhalb von 1 Woche ab Zugang der
Fertigstellungsanzeige und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung abzuholen. Im Falle der Nichtabnahme
kann der Auftragnehmer von seinen gesetzlichen Rechten Gebrauch machen. Bei Reparaturarbeiten, die innerhalb
eines Arbeitstages ausgeführt werden, verkürzt sich die Frist auf 2 Arbeitstage.

c. Bei Abnahmeverzug kann der Auftragnehmer die ortsübliche Aufbewahrungsgebühr berechnen. Der
Auftragsgegenstand kann nach Ermessen des Auftragnehmers auch anderweitig aufbewahrt werden. Kosten
und Gefahren der Aufbewahrung gehen zu Lasten des Auftraggebers.

5.Berechnung des Auftrages

a. In der Rechnung sind Preise oder Preisfaktoren für jede technisch in sich abgeschlossene Arbeitsleistung sowie für
Ersatzeile und Materialien jeweils gesondert auszuweisen. Wünscht der Auftraggeber Abholung oder Zustellung des
Auftragsgegenstandes, erfolgen diese auf seine Rechnung und Gefahr. Die Haftung bei Verschulden bleibt unberührt.

b. Wird der Auftrag aufgrund eines verbindlichen Kostenvoranschlages ausgeführt, so genügt eine Bezugnahme auf
den Kostenvoranschlag, wobei lediglich zusätzliche Arbeiten besonders aufzuführen sind.

c. Die Berechnung des Tauschreises im Tauschverfahren setzt voraus, dass das ausgebaute Aggregat oder Teil dem
Lieferumfang des Ersatzaggregats oder –teils entspricht und dass es keinen Schaden aufweist, der die
Wiederaufbereitung unmöglich macht.

d. Die Umsatzsteuer geht zu Lasten des Auftraggebers.

e. Eine etwaige Berichtigung der Rechnung muss seitens des Auftragnehmers, ebenso wie eine Beanstandung seitens
des Auftraggebers, spätestens 6 Wochen nach Zugang der Rechnung erfolgen.

6.Zahlung

a. Der Rechnungsbetrag und Preise für Nebenleistungen sind bei Abnahme des Reparaturgegenstandes und
Aushändigung oder Übersendung der Rechnung zur Zahlung in bar fällig, spätestens jedoch innerhalb 1 Woche
nach Meldung der Fertigstellung und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung.

b. Gegen Ansprüche des Auftragnehmers kann der Besteller nur dann aufrechnen, wenn die Gegenforderung des
Bestellers unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt; ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur geltend
machen, soweit es auf Ansprüchen aus dem Reparaturauftrag beruht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei
Auftragerteilung eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen.

7. Erweitertes Pfandrecht

Dem Auftragnehmer steht wegen seiner Forderung aus dem Auftrag ein vertragliches Pfandrecht an den aufgrund des
Auftrages in seinen Besitz gelangten Gegenständen zu. Das vertragliche Pfandrecht kann auch wegen Forderungen aus
früher durchgeführten Arbeiten, Ersatzteillieferungen und sonstigen Leistungen geltend gemacht werden, soweit sie mit
dem Auftragsgegenstand in Zusammenhang stehen. Für sonstige Ansprüche aus der Geschäftsverbindungen gilt das
vertragliche Pfandrecht nur, soweit diese unbestritten sind oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt und der
Auftragsgegenstand dem Auftraggeber gehört.

8. Sachmangel

a. Ansprüche des Käufers wegen Sachmangel verjähren in einem Jahr nach Ablieferung des Kaufgegenstandes an
den Käufer.

b. Hiervon abweichend erfolgt der Verkauf von Nutzfahrzeugen unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung, wenn
der Käufer eine juristische Person des öffentlichen Rechts, an öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein
Unternehmer ist, der Abschluss des Vertrages in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen
Tätigkeit handelt.

c. Das arglistige verschweigen von Mängel oder der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit bleiben
weitgehende Ansprüche unberührt.

c. Bei arglistigem Verschweigen von Mängeln oder der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit bleiben weitergehende Ansprüche unberührt.

9. Für die Abwicklung der Mängelbeseitigung gilt Folgendes:

a. Ansprüche auf Mängelbeseitigung hat der Auftraggeber beim Auftragnehmer geltend zu machen; bei mündlichen
Anzeigen händigt der Auftragnehmer dem Auftraggeber eine schriftliche Bestätigung über den Eingang der Anzeige
aus.

b. Wird der Reparaturgegenstand wegen eines Sachmangels betriebunfähig, kann sich der Auftraggeber mit
Zustimmung des Auftragnehmers an den dem Ort des betriebsunfähigen Kaufgegenstandes nächstgelegenen
dienstbereiten Kfz-Meisterbetrieb wenden, wenn sich der Ort des betriebsunfähigen Kaufgegenstandes mehr als
50 km vom Auftragnehmer entfernt befindet.

Ersetzte Teile werden Eigentum der Auftragnehmer.

d. Für die zur Mängelbeseitigung eingebauten Teile kann der Käufer bis zum Ablauf der Verjährungsfrist des
Auftraggegenstandes Sachmängelansprüche aufgrund des Auftrags geltend machen.

e. Erfolgt in dem Ausnahmefall der Ziffer 4 b) die Mängelbeseitigung in einer anderen (der Vertriebsorganisation des
Auftragnehmers angehörenden) Fachwerkstatt, hat der Auftraggeber in den Auftragsschein aufnehmen zu lassen,
dass es sich um die Durchführung einer Mängelbeseitigung des Auftragnehmers handelt und dass diese ausgebauten
Teile während einer angemessenen Frist zur Verfügung zu halten sind. Der Auftragnehmer ist zur Erstattung der
dem Auftraggeber nachweislich entstandenen Reparaturkosten verpflichtet.

VII. Haftung

a. Hat der Verkäufer aufgrund des gesetzlichen Bestimmungen nach Maßgabe dieser Bedingungen für einen Schaden
aufzukommen, der leicht fahrlässig verursacht wurde, so haftet der Verkäufer beschränkt.

Die Haftung besteht nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten und ist auf den Vertragsabschluss vorhersehbaren
typischen Schaden begrenzt. Diese Beschränkung gilt bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Soweit der
Schaden durch eine vom Käufer für den betreffenden Schadensfall abgeschlossene Versicherung (ausgenommen
Summenversicherung) gedeckt ist, haftet der Verkäufer nur für etwaige damit verbundene Nachteile des Käufers z.B.
höhere Versicherungsprämien oder Zinsnachteile bis zur Schadensregulierung durch die Versicherung. Das gleiche gilt
für Schäden, die durch einen Mangel verursacht worden sind.

a. Unabhängig von einem Verschulden des Verkäufers bleibt eine etwaige Haftung des Verkäufers bei arglistigem
Verschweigen des Mangels aus der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos und nach dem
Produkthaftungsgesetz unberührt.

b. Die Haftung wegen Lieferverzuges ist in Abschnitt III. Abschließend geregelt.

c. Die von uns gelieferten Kraftfahrzeuge sind frei importiert. Grundsätzlich verfügen unsere Fahrzeuge nicht über eine
Werksgarantie! Die gesetzlich geltenden Gewährleistungsvorschriften bleiben hiervon unberührt.

11. Eigentumsvorbehalt

Soweit eingebaute Zubehör-, Ersatzteile und Aggregate nicht wesentliche Bestandteile des Auftragsgegenstandes
geworden sind, behält sich der Auftragnehmer das Eigentum daran bis zur vollständigen unanfechtbaren Bezahlung
vor.

12. Schiedsstelle (Schiedsgutachterverfahren)

(Gilt nur für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 t)
a. Bei Streitigkeiten aus diesem Auftrag kann der Auftraggeber oder, mit dessen Einverständnis, der Auftragnehmer
die für den Auftragnehmer zuständige Schiedsstelle des Kraftfahrzeughandwerks oder -gewerbes anrufen. Die Anrufung
muss unverzüglich nach Kenntnis des Streitpunktes erfolgen.

b. Durch die Entscheidung der Schiedsstelle wird der Rechtsweg nicht ausgeschlossen.

c. Durch die Anrufung der Schiedsstelle ist die Verjährung für die Dauer des Verfahrens gehemmt.

d. Das Verfahren vor der Schiedsstelle richtet sich nach deren Geschäfts- und Verfahrensordnung, die den Parteien
auf Verlangen von der Schiedsstelle ausgehändigt wird.

e. Die Anrufung der Schiedsstelle ist ausgeschlossen, wenn bereits der Rechtsweg beschritten ist. Wird der Rechtsweg
während eines Schiedsstellenverfahrens beschritten, stellt die Schiedsstelle ihre Tätigkeit ein.

f. Das Schiedsstellenverfahren ist für den Auftraggeber kostenlos.

13. Gerichtsstand

Für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus der Geschäftsverbindung mit Kaufleuten einschließlich
Wechsel- und Scheckforderungen ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers. Der gleiche
Gerichtsstand gilt, wenn der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, nach Vertragsabschluss
seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher
Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

FunHouse 66
Inhaber: August Dollinger
Robert-Bosch-Straße 13
86899 Landsberg am Lech
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Steuernummer: 131/211/90006 EGUstNr: DE129674715
Zuständige Aufsichtbehörde: Landratsamt Landsberg am Lech
Gerichtsstand: Amtsgericht Landsberg am Lech

14. Aufklärungs- und Warnhinweise Autogas Umbau

Die Garantie für Ihr Fahrzeug erlischt durch eine Gasumrüstung normalerweise nicht, dennoch sollten Sie sich bei
Ihrem Fahrzeughersteller erkundigen. FunHouse 66 kann Ihnen Garantieverträge anbieten

1. Grundsätzlich ist jeder Benzinmotor für die Umrüstung auf den Gasbetrieb geeignet. Der Betrieb des Motors auf LPG
Gas führt jedoch zu höheren Verbrennungstemperaturen. Daher empfiehlt die Firma FunHouse 66 grundsätzlich den
Einbau eines System-Wirkstoffes. In einigen Fällen kann die erhöhte Verbrennungstemperatur zur Veränderung des
Ventilspiels führen. Sofern dieses Spiel nicht umgehend wieder ordnungsgemäß eingestellt wird, besteht die Gefahr der
Beschädigung der Ventile und nachfolgend die Gefahr von Motorschäden. Die FunHouse 66 empfiehlt daher die
regelmäßige Überprüfung des Ventilspiels auch wenn dies herstellerseitig für das jeweilige Fahrzeug in den
Wartungsprotokollen nicht vorgesehen ist.

2. In einigen Fällen wird durch die Motorelektronik des Fahrzeuges die Unterbrechung der Benzinzufuhr registriert
und dies durch das Aufleuchten der Motorkontrollleuchte angezeigt. Hier kann ein Emulator, welcher nicht Bestandteil
der Gasanlage ist, zusätzlich und kostenpflichtig nachgerüstet werden.

3. Es darf ausschließlich LPG/ Flüssiggas getankt werden. Andere Treibstoffe können zu schweren Schäden am Motor
und Fahrzeug führen. Weiterhin kann LPG/ Flüssiggas geringerer Qualität zu höheren Verschleiß der Düsen der
Gasanlage führen.

4. Beim Einbau der Gasanlage wird in den Kühlkreislauf des Fahrzeuges eingegriffen. Es kann vorkommen, dass an
den Verbindungsstellen nach dem Setzvorgang leichte Undichtheiten entstehen und Kühlwasser austritt. Es wird
empfohlen regelmäßig den Kühlwasserstand zu kontrollieren und den Kühlkreislauf im Rahmen der Wartungs- und
Inspektionsarbeiten von einer Fachfirma auf Dichtheit prüfen zu lassen.

5. Notwendige Instandsetzung von Teilen und Aggregaten im Sinne § XII sind nicht Bestandteil einer Autogas-
Umrüstung.

6. Das die Motoren im Gasbetrieb in der Regel nicht die gleiche Leistung wie im Benzinbetrieb erreichten.

15. Aufgaben des Kunden Autogas Umrüstung

1. Der Kunde verpflichtet sich sein Fahrzeug zur Autogas-Umrüstung in einen nach Hersteller betriebstechnischen
Zustand anzuliefern.

2. Motorseitig bestehen keine Einschränkung durch Zündanlage, Zündkerzen und Undichtheiten am Ansaugkrümmer.

3. Fehlermeldung durch Anzeige z.B. Motorkontrollleuchte oder Fehlerspeicherung im Motorsteuergerät sind nicht
vorhanden.

4. Lambdasonde arbeitet im Tolleranzbereich (empfohlener Wechselintervall ca. 80000km).

5. Motoren mit großer Laufleistung verfügen über ausreichend gleicher Zylinderkompression.

6. Benzintank ist (für Probe- und Kalibrierungsfahrt) ausreichend gefüllt.

7. Bei Motor-Tuning nach Autogasumrüstung ist eine Inbetriebnahme untersagt. Neukalibrierung der Gassteuerung ist
notwendig um Schäden zu vermeiden.

8.Herstellergarantie für Gas (LPG) gibt es nicht